Sonderausgabe Wohnkonzepte

 

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

dieser Newsletter ist etwas ganz Besonderes! Wir haben ihn speziell für Entscheidungsträger und Mitarbeiter von Gemeinden, Städten und Kreisverwaltungen erstellt. Interessante Objektberichte unterschiedlichster Ausprägung gewähren Ihnen einen spannenden Einblick in die Welt des modularen Bauens und geben Ihnen wichtige Impulse für Ihre Praxis. Die von ALGECO erstellte Flüchtlingsunterkunft in Bremen ist mit ihrem einzigartigen Dorfcharakter beispielhaft. Wir beraten Sie gern fachlich kompetent und ideenreich bei der adäquaten Unterbringung von Flüchtlingen. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und freue mich auf interessante Gespräche mit Ihnen.

Herzliche Grüße, Stefan Harder

 

 

Äusserst positive Erfahrungen mit einem Modulbau

 

 

Der Laubengang dient den Kindern bei schlechtem Wetter als Spielfläche. Foto: ALGECO

 

 

Innerhalb von nur acht Wochen errichtete ALGECO im Auftrag der Stadt Olching eine 1.250 m2 grosse Kindertageseinrichtung

Die Stadt Olching, rund 20 Kilometer westlich von München gelegen, wächst seit Jahren. Bezahlbare Mieten und finanzierbare Neubauten locken vor allem junge Familien aus der Münchener Stadtmitte ins Umland. Die Folge: Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder nimmt deutlich zu. Die Stadt Olching entschied sich, mit einem Modulbau auf die gestiegene Nachfrage zu reagieren. Nach einer ordentlichen Ausschreibung erhielt der Modulbauspezialist ALGECO den Auftrag, das Kinderhaus in Zusammenarbeit mit den städtischen Architekten zu realisieren.

„Wir mussten kurzfristig neue Betreuungsplätze für Kinder schaffen und haben uns daher für einen Modulbau entschieden“, erläutert Olchings Bürgermeister Andreas Magg. „Für den Modulbau sprach vor allem die schnelle Realisierungszeit im Vergleich zur Bauzeit für ein konventionelles Gebäude. Bei der Betrachtung der Gesamtkosten hat der Modulbau nun auch noch deutlich günstiger abgeschlossen. Die Erfahrungen mit dem neuen Kinderhaus während der Bauphase und der ersten Betriebsmonate sind äußerst positiv.“

ALGECO errichtete das Kinderhaus innerhalb von nur acht Wochen. Abstriche im Hinblick auf Qualität, Architektur und das raumpädagogische Konzept musste die Stadt nicht machen. Zudem bleibt sie flexibel. „Es ist jederzeit schnell und einfach möglich, an- oder umzubauen oder auch die Innenaufteilung im Gebäude zu ändern“, sagt ALGECO-Projektleiter Friedhelm Funk.

Die vom Bayerischen Roten Kreuz betriebene Kindertageseinrichtung trägt den Namen Nautilus (griechisch: Segler) – wie viele Schiffe und im Meer lebende Weichtiere. In ihrem Entwurf hat Architektin Heidrun Schmitt vom Bauamt Olching das Leitthema Wasser mit zahlreichen Bezügen betont. So spiegeln in der Fassade blaue Cembrit-Platten das nasse Element wider, während das mit der Zeit ergrauende Lärchenholz das Treibholz symbolisiert. Überdies greifen zahlreiche Einrichtungselemente und die Farbgestaltung im Innern des Gebäudes die Verbindung zum Wasser auf.

 

Behagliches Raumgefühl

Das zweistöckige Gebäude bietet Platz für sechs Gruppen mit insgesamt 100 Kindern. Es besteht aus 82 Modulen, die zu einer 1.250 Quadratmeter großen Einheit mit fünf Gruppenräumen verschmolzen sind. Große Fensterfronten sorgen für helle Räume, die sich mit ihren freundlichen Linoleum-Fußbodenbelägen farblich an das Leitthema Wasser anpassen und ein behagliches Raumgefühl vermitteln.

Das Gebäude entspricht aber nicht nur den Richtlinien für Kindergärten, sondern auch der gültigen Wärmeschutz- und Energiesparverordnung (EnEV)). Es ist ferner mit einer internen Brandmeldeanlage ausgestattet und die Wände und Decken der Flur- und Treppenhausmodule sind für die Feuerwiderstandsklasse F30 ausgelegt. Die moderne Kita Olching beweist, dass Modulbauten höchste Ansprüche erfüllen.

 

 

Das Kinderhaus Nautilus in Olching. Blaue Cembrit-Platten in der Fassade spiegeln das Leitthema Wasser wider. Großzügige und lichtdurchflutete Flure und Räume schaffen eine Atmosphäre, in der sich Kinder und Erzieherinnen wohlfühlen. Foto: ALGECO

 

 

Modulbau mit Dorfcharakter und ganzheitlichem Servicekonzept

 

 

Dieses kleine „Dorf“ in Bremen bietet circa 120 Menschen ein vorübergehendes Zuhause mit wohnlichem Charakter. Foto: ALGECO.

 

ALGECO errichtete beispielhafte Übergangswohnungen für Asylbewerber

ALGECO hat im Auftrag der Bremer Senatorin für Soziales, Jugend, Kinder und Frauen eine beispielhafte Übergangswohneinrichtung schlüsselfertig errichtet – innerhalb von nur gut fünf Wochen. Der zweistöckige Modulbau zeichnet sich vor allem durch seinen in Deutschland bislang einmaligen Dorfcharakter und ein ganzheitliches Servicekonzept aus. Zuflucht suchende Menschen brauchen in erster Linie eine wohnliche Unterkunft, die ihre Würde respektiert und die Integration erleichtert. Dass dieses Ziel auch mit Mobilbauten erreicht werden kann, beweist das Übergangswohnheim im Bremer Stadtteil Hemelingen. Anstatt die Module zu einfachen, sterilen Gebäuden zu stapeln, überlegten sich die Bremer Architekten Feldschmieders & Kister ein pfiffiges Konzept. Im Gespräch mit einer schiitischen Mitarbeiterin entstand die Idee des Dorfcharakters nach altem orientalischen Vorbild. Vier eigenständige Wohnhäuser bilden mit zwei Gruppenhäusern, in denen unter anderem Wachdienst, Hausmeister, Arzt, Kindertagesstätte, Beratungsstelle und Hausaufgabenbetreuung untergebracht sind, ein kleines Dorf.

 

Privater Rückzugsraum

Jedes Wohngebäude bildet eine eigenständige Einheit. Sekundärdächer verbinden die einzelnen Module zu harmonischen Gebäuden und überspielen elegant die Spalten zwischen den Modulen. Die einzelnen Wohnungen umrahmen ein kleines Atrium, das den Bewohnern viel Privatsphäre bietet und gleichzeitig Raum für neue Begegnungen schafft. Von dem kleinen Innenhof aus gelangen die Menschen direkt in ihre Wohnungen mit Einbauküche, Bad und Schlafzimmern. Im Erdgeschoss gibt es einige barrierefreie Wohnungen. Eine Außentreppe führt hoch zu den Balustraden und den restlichen Wohnungseingängen.

Die Anlage im Bremer Stadtteil Hemelingen ist für 120 Menschen ausgelegt. Die sechs Häuser setzen sich aus 107 Modulen zusammen, die eine Wohn- und Nutzfläche von insgesamt 1.781 Quadratmetern bieten.

 

Schnell, flexibel und nachhaltig

„Modulbauten sind eine interessante Alternative zum klassischen Festbau, denn sie benötigen aufgrund des hohen Vorfertigungsgrads der einzelnen Module nur circa 30 Prozent der Bauzeit eines konventionellen Gebäudes. Die kurzen Planungs- und Realisierungszeiten wirken sich zudem positiv auf die Projektfinanzierung aus“, erläutert Andreas Blankenhorn, Vertriebsleiter bei ALGECO. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Flexibilität. Die mobilen Gebäude lassen sich variabel planen, schnell realisieren und praktisch grenzenlos erweitern oder neu kombinieren.

 

 

Hier können sich die Flüchtlinge in ein Atrium zurückziehen. Foto: ALGECO

Einmaliger 360° Service

Das Bremer Senatsressort hat überdies zahlreiche Leistungen in Anspruch genommen, die ALGECO im Rahmen des in der Branche bislang einmaligen 360° Service-Konzepts bietet. Dies ist ebenso wie die Gebäude modular aufgebaut und enthält alle wichtigen Leistungen rund um das Bauprojekt aus einer Hand: von Beratung und Planung über Abwicklung, Transport, Montage und Einrichtung bis hin zu Kommunikation, IT, Sicherheit und Gebäudemanagement.

 

 

Temporäres Schulgebäude der Komfortklasse

 

 

Nach nur acht Wochen Bauzeit konnte in der IGS Mainz der Schulbetrieb in den temporären Wohlfühlräumen von ALGECO starten. Foto: ALGECO

 
 

IGS Mainz Hechtsheim vertraut auf Advance Plus von ALGECO

Viele Schulen in Deutschland sind mittlerweile in die Jahre gekommen und bedürfen einer grundlegenden Sanierung. Doch wohin mit den Schülern während der mehrmonatigen Umbauphasen? Eine gute Möglichkeit sind Containersysteme der Komfortklasse. Sie sind schnell aufgebaut, bieten ein angenehmes Raumgefühl und erfüllen zudem hohe Sicherheitsstandards.

Ein aktuelles Beispiel ist das temporäre Schulgebäude der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Mainz Hechtsheim. Acht Klassenzimmer und zwei Lehrerzimmer verteilen sich auf insgesamt drei Gebäudetrakte, wovon zwei mit einer Überdachung verbunden sind. Die IGS Mainz Hechtsheim entschied sich für die Komfortlinie ADVANCE PLUS von ALGECO, die sich durch extrabreite Module, große Fensterflächen mit elektrischen Außenjalousien und eine hochwertige Innenausstattung auszeichnet. Intelligente Vorwandsysteme verbergen zudem elegant Kabel und Leitungen. „Unsere Linie ADVANCE PLUS ist gerade für Schulen und Kindergärten eine interessante Option, denn die Nutzer fühlen sich in den hellen, komfortablen Räumen wohl und haben nicht das Gefühl, in einem Provisorium zu sein. So macht das Lernen mehr Freude“, meint Udo Theis, Leiter des Außendienst-Teams bei ALGECO.

Die Module verfügen bereits in der Standardausführung über Elemente zum Energie- und Wassersparen und entsprechen der Wärmeschutz- und Energiesparverordnung (EnEV) 2014 für Standzeiten bis zu 24 Monaten.

 

360° Service

ALGECO hat im Rahmen des 360° Service-Konzepts mehrere Zusatzleistungen erbracht. Alle Fenster sind beispielsweise mit einer abschließbaren Drehsperre und Sicherheitsglas VSG ausgestattet. Die Zugangstüren zu den Lehrer- und Klassenzimmern verfügen zudem über eine Antipanikfunktion. ALGECO lieferte und installierte auch die Leistungspakete Warmwasserheizung, Telekommunikationsanlage, Pausengong, Brandmeldetechnik, Rauchwarnmelder, Feuerlöscher, Amokalarmierung und sogar Schultafeln. Der Auftraggeber erhielt pünktlich und in gewünschter Qualität alle Leistungen aus einer Hand.

 

 

Ein Ort für Sport, Spiel, Spass, und Entspannung

 

 

Das Modulgebäude von ALGECO grenzt die Bewegungs- und Begegnungsanlage zu Parkplatz und Bundesstraße hin ab. Foto: ALGECO

 
 

ALGECO errichtet multifunktionales Gebäude für beispielhafte Bewegungs- und Begegnungsanlage in Schwetzingen

Die Bauausführung erfolgte in Rekordzeit, nachdem die vorbereitenden Arbeiten dafür erst im Januar begonnen werden konnten. Den reibungslosen Bauablauf stellten die erprobten und aufeinander abgestimmten Elemente und Konzepte von ALGECO sicher. In der Folge reduzierte sich die Bauzeit auf ein Minimum. Abstriche im Hinblick auf Qualität und Architektur musste die Stadt Schwetzingen dennoch nicht machen. So zeigte sich die Kommune als Bauherrin auch mit der Bauausführung sehr zufrieden: „Ein Modulbau lässt sich wesentlich schneller und kostengünstiger errichten als ein konventionelles Gebäude. Und auf der Baustelle ist alles perfekt gelaufen“, sagt Carola Schellhorn-Stöber, Bauamtsleiterin der Stadt Schwetzingen.

 

Anforderungen von ENEV 2014 und F30 erfüllt

Die Außenfassade des einstöckigen Modulgebäudes ist mit vertikal verlegten Lärchenholzlatten verkleidet, während die Fenster mit elektrischen Aluminium-Rollläden ausgestattet sind. Die freischwebende verzinkte Dachkonstruktion erreicht Spannweiten bis zu 7,5 Meter. In dem Gebäude selbst sorgen bodentiefe Fensterelemente für helle Räume. Wände und Decken sind tapeziert und weiß gestrichen. Zur technischen Ausstattung gehört eine Luft-Luft-Wärmepumpe, die die Räumlichkeiten in der kalten Jahreszeit über eine Fußbodenheizung umweltfreundlich und kostengünstig erwärmt. Das Modulgebäude entspricht sowohl der gültigen Wärmeschutz- und Energiesparverordnung (EnEV) 2014 als auch den Anforderungen der Feuerwiderstandsklasse F30.

 

 

Sie haben ein Projekt oder möchten mehr über unsere Lösungen erfahren?

Unsere Berater stehen Ihnen von Montag bis Freitag, 8:00 – 17:00 Uhr zur Verfügung.
Außerhalb dieser Zeiten nutzen Sie bitte unser Onlineformular.

Wir rufen zurück

Unser 360° Service

Einrichtungs-Pakete


  • Mobiliar
  • Küchen
  • Sanitär Accessoires

Technik-Pakete


  • Netzwerk
  • Kommunikation
  • Klimatechnik

Sicherheits-Pakete


  • Brandschutz
  • Sicherheitstechnik
  • Versicherung
  • Wartung