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Diese Gebäude wurden in Rekordzeit errichtet

Catherine Thiebaut | 12.11.2020
Modulares bauenNachhaltig bauenArchitektur

Einmal um die Welt zu eindrucksvollen Gebäuden mit Rekord-Bauzeit

Naturkatastrophen, Kundenbedürfnisse, die Freude am Experimentieren mit neuen Verfahren oder innovativen Materialien… es gibt viele Gründe für Expressbauten. Dann ist der Bausektor gefragt und muss in Blitzgeschwindigkeit reagieren. Immer wieder steht er vor neuen Herausforderungen und muss schnell sein, dies gilt insbesondere bei der Erprobung neuer Techniken. Begleiten Sie uns auf eine spannende Weltreise des Hochgeschwindigkeitsbaus. Sie werden sehen, dass in den meisten Fällen die Lösung in der modularen Bauweise liegt. Das ist kein Zufall.

24 Stunden für das Muschelhaus!

Die „Homeshell“ hat durch ihre extrem kurze Bauzeit für Aufsehen gesorgt. Dieses weltweit einzigartige Haus ist dank der Insulshell-Technologie, einem Holzplattensystem mit geschlossenem Rahmen, in nur 24 Stunden entstanden! Weitere Vorteile: Das Haus ist besonders umweltfreundlich und schont das Budget seiner zukünftigen Bewohner. Die moderne Hochleistungsisolierung führt zu einer Senkung der Strom- oder Gasrechnungen um 90 Prozent. Minimale Bauzeit, maximale Einsparungen!

Notaufnahme in zwei Tagen ─ im Kampf gegen Corona

Im März 2020 wurde das französische Krankenhauszentrum Léon-Binet in Provins in der Region Ile-de-France in Verbindung mit der Corona-Pandemie mit einem Zustrom von Menschen konfrontiert. Um die Notaufnahme zu entlasten, errichtete ALGECO 12 Raummodule in nur 48 Stunden. So konnten sowohl Erwachsene als auch Kinder, die sich möglicherweise mit dem Virus infiziert hatten, medizinisch versorgt werden. Zusätzlich standen für das Personal spezielle Räumlichkeiten für Probeentnahmen und Analysen bereit. Dieses Gebäude ist nur ein Beispiel von vielen, in Frankreich wie im Ausland, das zeigt, wie schnell ALGECO die Aufnahmekapazitäten von Gesundheitseinrichtungen erhöhen kann, auch in Notsituationen. Ähnliche Projekte gab es des Weiteren in Deutschland, Italien und China.

3 Monate Bauzeit für T3!

t3_minneapolis_warehouse_20district_picture_ema_20peter.jpg Der T3 − Timber, Technology, Transit – ist in weniger als 10 Wochen entstanden und wurde sowohl als Hommage an die Industriegeschichte des berühmten Warehouse District der amerikanischen Stadt Minneapolis, Minnesota, konzipiert als auch als Versprechen für die Zukunft. Ein Kunststück, wenn man bedenkt, dass es galt, 16.722,5 m² Fachwerk über 7 Stockwerke zu errichten, was einem Durchschnitt von 2.787 m² pro Woche entspricht. Das Bauwerk besteht aus mehr als 3.600 m3 Massivholzbohlen, die von einer auf das Dach gerichteten Außenbeleuchtung angestrahlt werden. Dieser energieeffiziente und gleichzeitig hoch ästhetische Bürokomplex bietet den darin arbeitenden Beschäftigten ein optimales Wohlfühlklima. Ein Modell für die Büros der Zukunft?

54 Stunden für ein Haus aus dem 3-D-Drucker!

Nur 24 Stunden hat ein 3-D-Drucker gebraucht, um die Mauern von Ynhova, einem futuristischen 95 m² großen Haus im französischen Nantes, zu erstellen. Eine Premiere für ein innovatives Projekt dieser Größenordnung. Dank dieser sogenannten 3-D-Beton-drucktechnik druckt ein Roboter unter Aufsicht von zwei Personen die Bauteile direkt auf dem Bauplatz. Das Projekt macht Schule. So ist vor Kurzem in Deutschland im nordrheinwestfälischen Beckum das erste Wohnhaus Deutschlands aus dem 3-D-Drucker entstanden. Es besteht aus zwei 80 Quadratmeter großen Geschossen. Damit ist der Weg frei für weitere Bauwerke dieser Art. Wenn Bauen Fiktion übertrifft.

Rekord-Bauzeit: Ein neues Hotel in 48 Stunden!

In Mohali im indischen Bundesstaat Punjab wurden auf einer Sonderbaustelle 200 Arbeiter mobilisiert. Sie haben zwei Tonnen Stahl für ein 10-stöckiges Hotel verbaut… in nur 48 Stunden! Diese Leistung ist umso beachtlicher, als das Gebäude so konzipiert wurde, dass es den in der Region häufigen Erdbeben standhält. Um den Bau des Hotels zu beschleunigen, erfolgte die Vorfertigung von Wänden und Dächern in der vorgelagerten Fabrik. Nachdem die Baustelle abgeschlossen war, konnten die Arbeiter ruhig schlafen…

57 Stockwerke in 19 Tagen gebaut!

Im Jahr 2015 vollbringt eine Immobiliengruppe in der Stadt Changsha in China eine wahre Meisterleistung: in nur 19 Tagen verwirklicht sie das Mini Sky City, einen 57-stöckigen Turm, d. h. durchschnittlich drei Stockwerke pro Tag! Das Erfolgsgeheimnis: die Vorfertigung von mehr als 2.736 Raummodulen vier Monate vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten auf der Baustelle. Die Raummodule wurden anschließend auf die Baustelle transportiert, montiert und in die Gebäudestruktur integriert. Darüber hinaus konnten 15.000 Betonlaster eingespart werden… eine schnelle und umweltfreundliche Technik.

Ein mehrstöckiges Holzgebäude in 5 Monaten!

Im schweizerischen Lenzburg entsteht Schritt für Schritt ein Stadtteil mit Gebäuden aus „100 % erneuerbaren Energien“. Hier wurde 2019 „Hallo Lenzburg“ gebaut, ein Gebäude mit 20 Wohnungen in einer in der Schweiz einzigartigen Bauweise. Während die Holzmodule in den Fabrikgebäuden der Firma Schötz LU einschließlich Wände, Böden, Isolierung und Vorverkabelung vorbereitet wurden, entstanden auf der Baustelle die Fundamente. Die Raummodule wurden zur Baustelle transportiert und anschließend in einer Rekord-Geschwindigkeit von einem Modul pro Stunde in die Stahlkonstruktion integriert. Das Ergebnis: ein gigantisches Bauprojekt, verwirklicht in nur fünf Monaten.

Zwei neue Schulen in nur drei Monaten

200827hockenheim015_1.png ALGECO hat in Deutschland im Auftrag der Stadt Hockenheim innerhalb von nur drei Monaten zwei Modulgebäude im Stadtgebiet errichtet. Weil die eigentlichen Schulgebäude aufgrund erhöhter Schadstofffunde komplett saniert werden müssen, brauchten Schüler und Lehrer schnell passende Ausweichquartiere. Beide Interimsgebäude bieten auf insgesamt 2.700 m2 eine angenehme Lernatmosphäre nach modernen Standards. In puncto Qualität, Raumklima, Sicherheit und Energieverbrauch stehen Modulbauten von ALGECO auf einer Stufe mit konventionellen Bauten. Ein weiteres Plus: Werden die Gebäude nicht mehr benötigt, ziehen sie einfach an einen neuen Standort um und verwandeln sich in ein Wohnhaus oder ein Bürogebäude. Note sehr gut für Schnelligkeit, Ausführung und Nachhaltigkeit.

Autor

Catherine
Thiebaut

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