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Feldstudie „Wohnen: Modular und Mobil“

Algeco, der Spezialist für modulares Bauen, begleitet zukunftsweisendes Studierendenprojekt der Hochschule Darmstadt

Welches Verhältnis besteht zwischen Wohnraum und Mobilität? Wie bauen wir möglichst nachhaltig? Wie gestalten wir räumliche Grenzen von Privatsphäre und Gemeinschaft? Studierende des Fachbereichs Architektur an der Hochschule Darmstadt haben in einer Entwurfsstudie unter der Leitung von Professor Robert Zeimer räumliche, ökologische und soziale Fragestellungen rund um das mobile Wohnen konkretisiert.

Darmstadt/Kehl – Insgesamt zwölf studentische Entwürfe für unterschiedliche Wohnkonstellationen zeigen perspektivisch neue Möglichkeiten des mobilen Wohnens im urbanen Umfeld auf. Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen Stahlrahmenkonstruktionen, wie sie Algeco für seine Raummodule verwendet. Durch kreative Kombination der dreidimensionalen Stahlelemente mit einer raumbildenden Hülle aus unterschiedlichen ökologischen Materialen haben die Studierenden zukunftsweisende Wohnkonzepte geschaffen, die maximale Raumflexibilität bieten und dem Gedanken der Nachhaltigkeit in allen Dimensionen folgen.

Mobilität neu interpretiert

Das Thema Mobilität wird in den studentischen Entwürfen unterschiedlich interpretiert. Einige Wohneinheiten sind vollständig mobil und lassen sich als Ganzes auf einem Chassis transportieren, andere bestehen aus konstanten Wohnelementen mit zusätzlich frei beweglichen Einheiten als mobile Unterkunft auf Reisen. Weitere Ideen basieren auf verschiebbaren Modulen, die eine flexible Erweiterung des Raumvolumens erlauben. Alle Entwürfe verbindet der Leitgedanke, dass sich die Module nach ihrer Nutzung leicht demontieren und wiederverwenden lassen.

Viele Ideen beinhalten mobile Bauteile oder Ausstattungsdetails, die saisonal oder je nach Bedarf neue temporäre Nutzungsmöglichkeiten eröffnen: Dreh-, schwenk- oder herausklappbare Wände gestalten Innenräume variabel, ermöglichen eine flexible gemeinschaftliche oder private Nutzung oder schaffen im Sommer einen fließenden Übergang zur umgebenden Natur. Flexible Möbel mit mehrfacher Nutzungsfunktion unterstreichen zusätzlich den Aspekt der Mobilität.

Für jede Wohneinheit wurden spezifische Anforderungsprofile als bestimmende Leitlinie für die Entwurfskonzeption definiert. Auf Basis von ein bis sechs Stahlmodulen beleuchten die Entwürfe Fragen der Raumfolge ebenso wie Raumqualitäten und Raumtypologie. „Die entwickelten Wohnkonzepte zeigen eine Bandbreite zeitgemäßer Wohnkonstellationen und verdeutlichen gleichzeitig die vielfältigen räumlich-strukturellen Anwendungsmöglichkeiten des als Grundmodul zugrunde liegenden Rahmencontainersystems sagt Professor Robert Zeimer.

Vor der Konzeptionsphase beschäftigten sich die Studierenden mit der Suche nach einem geeigneten Standort sowie mit einer intensiven Bewertung unterschiedlicher Systeme modularen Bauens als entwurfsbestimmendes Element. „Modulare Gebäude in Stahlrahmenbauweise bieten grenzenslose Raumflexibilität, denn es gibt keine tragenden Wände“, sagt Kai Reese, Head of Business Development & Marketing bei Algeco. „Die Bauweise ermöglicht die flexible Veränderung von Gebäudekubaturen und Grundrissen je nach situativem Bedarf.“ Während eines Besuchs bei der Algeco-Niederlassung in Stockstadt konnten die Studierenden wertvolle Einblicke in die Welt des modularen Bauens gewinnen und sich über die Vorteile und planerischen Freiheiten der mobilen Bauweise informieren.

Modularität & Nachhaltigkeit

Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt aller Entwurfsprojekte ist der Aspekt der Wiederverwendbarkeit modularer Konstruktionen im Sinne einer kreislaufbasierten Bauweise. Dies gilt für den Stahlrahmen ebenso wie für die Gebäudehülle samt Innenarchitektur. Die Stahlrahmenkonstrunktionen, die in allen Entwürfen ein festes inhaltliches Element bilden, haben bereits eine Nutzungsphase hinter sich und lassen sich auch zukünftig mehrfach wiederverwenden oder fast vollständig recyceln. Denselben Anspruch stellten die Studierenden an die Auswahl der Materialien für Wände, Böden, Decken und strukturierende Elemente unter Berücksichtigung gestalterischer und funktionaler Aspekte. Eine besondere Herausforderung bildete hierbei die intelligente Kombination der frei definierten Materialien unter Wahrung des Mobilitätsgedankens. Nach der Nutzung der Gebäude erlaubt eine einfache Demontage die weitere Wiederverwendung oder das Recycling aller Bauteile und Materialien.

Geht es nach dem Willen der Studierenden, sollen die kreativen Wohneinheiten eine mobile polyzentrische Wagenplatzsiedlung in einer grünen Oase unweit des Darmstädter Südbahnhofs bilden. Mit einer vielfältigen Bewohnerschaft, die in einem realen Umfeld neue Formen gemeinschaftlichen Wohnens erprobt – mobil und ökologisch verträglich.

Studierende des Fachbereichs Architektur an der Hochschule Darmstadt informieren sich in der Algeco-Niederlassung in Stockstadt über die Prinzipien der mobilen Bauweise aus dreidimensionalen Stahlrahmen. Foto: Hochschule Darmstadt, Fachbereich Architektur.
Mobilitiät neu definiert. Der voll ausgestattete kleine Container bildet eine Einheit mit den anderen Elementen. Er dient als Gästewohnung oder kann mit auf Reisen genommen werden. Die Außenwand des größeren Containers lässt sich nach Belieben nach außen aufklappen. Entwurf: Hochschule Darmstadt, Fachbereich Architektur.
Das Klapphaus verbindet Raumflexibilität mit der Nähe zur Natur. Es lässt sich beliebig auf- und wieder zuklappen und schafft so einen fließenden Übergang zur Außenwelt. Entwurf: Hochschule Darmstadt, Fachbereich Architektur.
Bühne frei für Events: Zwei größere Raummodule, die gleichzeitig als Wohnraum dienen, spannen den Bühnenraum auf. Das drittte Modul schließt als Tonstudio an die Bühne an. Entwurf: Hochschule Darmstadt, Fachbereich Architektur.

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Catherine
Thiebaut

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